Zwei neue Carillon-Konzertglocken für die Illertisser Stadtpfarrkirche – Turmuhrenbauer und Kranführer arbeiten Hand in Hand.

eit 2006 erklingt auf dem Turm der Illertisser Stadtpfarrkirche St. Martin ein Carillon-Konzertglockenspiel. Dreimal täglich ist es zu hören: Jeweils kurz vor und nach dem Stundenschlag um 10 Uhr und 16 Uhr sowie abends nach 20 Uhr spielt eine Automatik Kirchen- und Volkslieder, die zur Jahreszeit passen. Von einem Spieltisch im fünften Stockwerk des Turms wird das Carillon aber auch live bei Führungen und Konzerten gespielt.

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Das Glockenspiel im Turm der Martinskirche hat zwei neue Klangkörper erhalten. Um sie an Ort und Stelle zu bringen, war reichlich Fingerspitzengefühl gefragt.

Hier war Millimeterarbeit gefragt: Zwei neue Glocken mussten am Mittwochvormittag mithilfe eines Teleskopkrans durch ein Fenster in 22 Metern Höhe in den Turm der Illertisser Stadtpfarrkirche St. Martin gebracht werden. Keine leichte Aufgabe: Immerhin wiegen die Klangkörper 320 und 220 Klilogramm. Sie ergänzen nun das Carillon im Turm und werden demnächst zum ersten Mal zu hören sein. Wie die Anlieferung am Mittwoch ablief.

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Pünktlich zu den Feiertagen können die beiden neuen Carillon-Glocken geweiht werden. Warum es spontanen Applaus für die Predigt des Illertisser Pfarrers gab.

Zum Pfingstfest als dem „Geburtstag der Kirche“, so sagte Stadtpfarrer Andreas Specker, gab es für die Pfarreiengemeinschaft St. Martin in diesem Jahr ein besonderes Geschenk. Zwei neue Glocken für das Carillon im Turm der Stadtpfarrkirche Sankt Martin wurden geweiht.

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Wer kennt heute noch das Instrument Chitarrone? Oder ein Dulzian? Musik wie vor 400 Jahren brachten der Kammerchor St. Martin und das Barockorchester „La Banda“ in Illertissen zum Klingen.

Freunde von Kirchenkonzerten in St. Martin in Illertissen haben am Samstag ein besonderes Vergnügen für Augen und Ohren erlebt: die 1610 von Claudio Monteverdi komponierte, selten zu hörende Marienvesper (Vespro della Beata Vergine). Vorgetragen wurde sie vom Kammerchor St. Martin, dem mit 14 Mitgliedern meist solistisch besetzten Barockorchester „La Banda“ und fünf Solisten. So kompetent wie souverän hatte Markus Hubert dabei die Gesamtleitung. Am Ende standen 250 Besucher auf und gaben minutenlangen Applaus.

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Klänge und Texte zu Duprés „Kreuzweg“ gehen in der Illertisser Martinskirche mehr als 100 Gästen nahe.

Mit festlicher Musik feiern Christen an Ostern die Auferstehung Jesu von den Toten. Wer wollte, hat sich in Illertissen dem vorausgehenden Leiden und Sterben ebenfalls in musikalischer Weise nähern können. Beziehungsweise von dem poetisch wie musikalisch verdeutlichten Todeskampf Jesu bis zu dessen berühmten Worten „Es ist vollbracht“ mitnehmen lassen.

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Der Förderkreis für Kirchenmusik und klassische Musik in St. Martin zieht eine positive Bilanz. Warum es heuer wieder viel zu feiern gibt.

In den Kirchturm der Illertisser Pfarrkirche ziehen demnächst zwei neue Glocken ein, die auf die Töne „B“ und „Es“ gestimmt sind. Sie werden das mit 49 Glocken ausgestattete Carillon um zwei weitere bereichern. Das Glockenspiel kennt inzwischen fast jeder in der Stadt, schließlich ist es mehrmals am Tag zu hören. Den Förderkreis für Kirchenmusik in St. Martin – in dessen Obhut sich das Illertisser Aushängeschild befindet – dagegen eventuell weniger.

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Michael Bischof und Andreas Weil bieten ihren Zuhören in St. Martin in Illertissen ungewohnte Akzente. Was es zu erlaben gab.
Zu einer besonderen Silvester-Nacht gehören nicht nur Festmenü und Feuerwerk, sondern auch ein außergewöhnliches Klangerlebnis: Als Solches hat sich erneut das Silvesterkonzert in der Stadtpfarrkirche St. Martin in Illertissen erwiesen. Obwohl die von den Freunden und Förderern von Kirchenmusik und klassischer Musik organisierte Veranstaltung bereits zum 38. Mal stattfand, hat sie nichts an ihrer Einmaligkeit verloren. Denn Michael Bischof und Andreas Weil verstehen es jedes Jahr wieder, mit der beliebten Kombination Trompete und Orgel neue Akzente zu setzen.

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Die Geistliche Abendmusik begeistert im Illertisser Vöhlinschloss zahlreiche Zuhörer. Und heuer gibt es eine Besonderheit.
Schon einige Tage vor dem Konzert waren beide Aufführungstermine der Geistlichen Abendmusik in der Schlosskapelle des Vöhlinschlosses in Illertissen ausverkauft. Und die Liebhaber der Weihnachtseinstimmung des Kirchenmusik-Förderkreises wurden auch im 38. Jahr der Konzerttradition nicht enttäuscht. Mitwirkende waren ein Gesangsquartett vom Staatstheater Augsburg mit Susanne Simenec (Sopran), Eygenija Malkiel (Alt), Gábor Molnár (Tenor) und Manuel Wiencke (Bass) sowie die seit Jahren hier zum „Stammpersonal“ gehörenden Günther Luderer (Leitung und erste Violine), Barbara Baer (zweite Violine), Fabio Marano (Viola), Hans Scherrer (Violoncello), der kurzfristig eingesprungene Kyoshi Takeda (Kontrabass) und Anita Bender (Truhenorgel).

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Der Förderkreis der Illertisser Kirchenmusik feiert seinen 25. Geburtstag mit einem Abend, der wohl vielen in Erinnerung bleiben wird.

Die frühchristliche Märtyrerin Cäcilia gilt gemeinhin, wenn auch letztendlich einem Transkriptionsfehler geschuldet, als Patronin der Kirchenmusik. Hierdurch erklärt sich die Vielzahl, dieser Heiligen gewidmeten musikalischen Werke, so auch die namensgebende „messe solennelle en l‘honneur de Sainte-Cécile“ (feierliche Messe zu Ehren der heiligen Cäcilia), des französischen Komponisten Charles Gounod. Zusammen mit der nicht weniger bekannten Orgelsymphonie seines Landsmannes Charles Camille Saint-Saëns feierte am Samstagabend der Illertisser Förderkreis für Kirchenmusik und klassische Musik sein 25-jähriges Bestehen.

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Während der Brunnenhofserenade in Illertissen stand vor allem ein Komponist im Mittelpunkt. Was an dem Abend geboten war.

Seit zehn Jahren, so berichtete Dr. Hans Scherrer als Vorsitzender des Kirchenmusik-Förderkreises, lädt das Kammerorchester St. Martin zur Serenade in den Brunnenhof der Stadtpfarrkirche ein, nachdem zuvor jahrelang Profiensembles diese beliebte Konzertreihe gestaltet hatten. Unter der Leitung von Markus Hubert hat sich der die Gruppe seither deutlich über das hinaus entwickelt, was als klassisches Kammerorchester bezeichnet wird, denn inzwischen bietet es eine komplette sinfonische Besetzung mit rund 50 Mitwirkenden.

Weiterlesen: Kammerorchester begeistert Zuhörer

Der Kammerchor St. Martin hat am Karfreitag ein meditatives Konzert gespielt.


Schwere Musik zum bedrückenden Thema Leiden und Tod hat die vorösterliche Karfreitagsliturgie in der Stadtpfarrkirche in Illertissen abgerundet. Der Kammerchor St. Martin und Daniel Gräser an der Orgel haben unter Leitung von Markus Hubert im gut besuchten Gotteshaus mit Werken wie der Kreuzwegvertonung „Via crucis“ von Franz Liszt (1811-1886) meditative Stimmung vermittelt. 

Weiterlesen: Illertissen: Kreuzweg als dramatisches Tonkunstwerk

Wenn das Illertisser Carillon auf die Orgel trifft

Zur Osternacht stimmt während des Gottesdienstes in Illertissen erstmals das Turmglockenspiel in die Kirchenmusik ein. Warum das einmalig ist.
Die Kirchenmusik in St. Martin in Illertissen ist um eine Attraktion reicher – oder um eine hübsche Spielerei, wie es der Organist Markus Hubert nennt. Der Vergleich nicht ganz falsch: Denn künftig kann auch vom Spieltisch der Orgel auf der Kirchenempore aus das Carillon im Turm bedient werden. Zudem lässt sich das im Freien zu hörende Glockenspiel jetzt ins Innere der Kirche übertragen und beliebig mit der Orgelmusik koppeln. Hubert formuliert es so: „Statt 29 habe ich nun 30 Register zur Verfügung.“ Die somit möglichen Klangspielereien sollen erstmals in der Osternacht erklingen.

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