Auskünfte und Anmeldungen:

 1. Vorsitzender
Anton Dürr
Elsa-Brandström-Str. 4
3773

2. Vorsitzender
Ottmar Räder
Josef-Rimmele-Str. 1
41945

Kassenwart
Karl J. Werner
Vöhlinstr. 22
43263


Schriftführer
Franz Vogt
Rosenstr. 3
2767

Beisitzer
Franz Eigner
Ziegelweg 7a
42488

Gruppen

Programm Kolpingsfamilie Illertissen

Herzliche Einladung ergeht an alle Mitglieder und Freunde des Kolpingwerks.

Wir bemühen uns, alle Termine einzuhalten, müssen uns aber Änderungen vorbehalten. Bitte beachten Sie die Ankündigungen im Schaukasten, im Pfarrbrief und in der Tagespresse!
Die Teilnahme an unseren Veranstaltungen ist in der Regel kostenlos, jedoch werden anfallende Gebühren (nach Hinweis) zum Selbstkostenpreis verrechnet.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch, Gäste sind bei uns immer herzlich willkommen!

  • Dienstag 08.12.18, 19.00 Uhr
    Kolping Gedenktag
    Gemeinsamer Besuch der Vorabendmesse und anschließendem Treffen im kleinen Saal des Pfarrheims St. Martin

  • Montag 17.12.18, 19.00 Uhr
    Advendsbesinnung
    Zur vorweihnachtlichen Besinnung und Einstimmung auf die kommenden Feiertage laden wir herzlich ein. Kleiner Saal, Pfarrheim St. Martin

  • Mittwoch 30.01.19, 17.00 Uhr
    Wallfahrtskapelle Matzenhofen
    Besuch der Kapelle, Besichtigung der Krippe, Einkehr in der Wallfahrtsgaststätte
    Treffpunkt und Abfahrt um 17:00 Uhr Pfarrheim St. Martin

  • Montag 11.02.19, 15.30 Uhr
    Heimatmuseum Jedesheim
    Treffpunkt und Führung durch das Heimatmuseum Jedesheim

  • Montag 25.02.19, 19.00 Uhr
    Der Franziskusweg
    Pilgerreise von Assisi nach Rom. Reisebericht von Karl-Josef Werner im kleinen Saal, Pfarrheim St. Martin

  • Sonntag 10.03.19, 9.00 Uhr
    Oasentag
    Unser Oasentag hat Tradition, er ist der älteste in der Diözese. Wir treffen uns mit DP Alois Zeller am Sonntagmorgen 09:00 Uhr im Kolpinghaus Weißenhorn

  • Samstag 23.03.18, 19.00 Uhr
    Jahreshauptversammlung
    Die Mitgliederversammlung der Kolpingsfamilie Illertissen e.V., Mitglieder erhalten eine schriftliche Einladung. Beginn 19 Uhr nach Abendmesse im kl. Saal, Pfarrheim St. Martin


     

Adolph Kolping und sein Werk

Ein Sozialreformer der ersten Stunde, einer der erfolgreichsten katholischen Publizisten des 19. Jahrhunderts und volksnaher Seelsorger - so läßt sich Adolph Kolping kennzeichnen, der auch als "Gesellenvater" bis in unsere Zeit bekannt ist. Viele Hürden sind zu überwinden, bevor sich der erste Erfolg in seinem Bemühen um eine bessere, christlichere Welt einstellt. Als 4. Kind eines Schäfers in Kerpen geboren, wächst Adolph Kolping in sehr bescheidenen Verhältnissen auf. Er erhält eine einfache Schulbildung und erlernt dann das Schuhmacherhandwerk.

Zehn Jahre arbeitet er in diesem Beruf und wandert wie andere Gesellen damals auch von Ort zu Ort. Der Lebensweg scheint unabänderlich vorgezeichnet. Doch Adolph Kolping hat andere Pläne im Kopf. Er ringt mit der Entscheidung, sein bisheriges Leben aufzugeben und eine Ausbildung als Priester zu beginnen. Im Alter von 23 Jahren wagt er den ungewöhnlichen Schritt und besucht das Marzellen-Gymnasium in Köln. Den Lebensunterhalt muß er sich nebenbei verdienen, denn seine Eltern können ihn nicht unterstützen.


Nach dem Abitur 1841 studiert Kolping Theologie. Am 13. April 1845 empfängt er in der Kölner Minoritenkirche die Priesterweihe und wird als Kaplan ins Wuppertal nach Elberfeld geschickt. Dort lernt Kolping den 1846 vom Lehrer Johann Gregor Breuer gegründeten Gesellenverein kennen und wird 1847 dessen Präses und geistlicher Begleiter. In diesem Zusammenschluß von Gleichgesinnten, die sich in ähnlichen Lebenssituationen befinden, erkennt er rasch ein geeignetes Mittel zur Bewältigung sozialer Probleme.

Bald läßt er sich nach Köln versetzen, wo er am 6. Mai 1849 mit den Katholischen Gesellenverein gründet, der sich später zum Mittelpunkt einer großen, weitverzweigten Gemeinschaft entwickelt. Es gelingt Kolping mit Erfolg, unzählige junge Menschen von seiner Idee zu überzeugen, die Vereine und die vielerorts ebenfalls entstehenden Gesellenhäuser als ein echtes Angebot für Gemeinschaft, Orientierung und Lebenshilfe zu nutzen.

Am 4. Dezember 1865 stirbt Adolph Kolping - geschwächt durch rastlosen Einsatz und geringe Rücksichtnahme auf seine angeschlagene Gesundheit. Sein Lebenswerk aber ruht auf soliden Fundamenten und besteht bis heute fort.